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Zwillingsnadeln

Zwillingsnadeln für die Nähmaschine bestehen aus zwei Nadeln an einem gemeinsamen Kolben und nähen gleichzeitig zwei parallele Stichreihen. Du verwendest sie zum Säumen, zum Versäubern von Kanten und für Ziernähte; auf Maschenware ersetzen sie den Coverstich einer Coverlockmaschine. Hier findest du Zwillingsnadeln von Schmetz, Singer und Pfaff im System 130/705 H für Haushaltsnähmaschinen. Der Nadelabstand reicht von 1,6 bis 4 mm, die Nadelstärke von 70 bis 100. Zur Auswahl stehen Universal-Zwillingsnadeln für Webstoffe und Stretch-Zwillingsnadeln für elastische Stoffe.

Wie nähst du mit Zwillingsnadeln?

Eine Zwillingsnadel setzt du genauso in die Maschine ein wie eine einzelne Nadel. Jede der beiden Nadeln benötigt einen eigenen Oberfaden, dazu kommt ein gemeinsamer Unterfaden von der Spule. Schmetz empfiehlt für seine Zwillingsnadeln den Geradstich mit der Nadel in Mittelposition. So entstehen auf der Stoffoberseite zwei parallele Stichreihen, die an einen mit der Coverlockmaschine genähten Saum erinnern.

Singer gibt seine Zwillingsnadeln für die meisten Haushaltsnähmaschinen an, Pfaff für alle eigenen Modelle. Prüfe vor dem Kauf in der Bedienungsanleitung, ob deine Nähmaschine das Nähen mit einer Zwillingsnadel unterstützt.

Universal- oder Stretch-Zwillingsnadel?

Eine Universal-Zwillingsnadel (Schmetz 130/705 H ZWI, Singer Twin Universal, Pfaff H-ZWI) hat eine leicht verrundete Spitze und eignet sich für Webstoffe sowie die meisten Maschenwaren. Singer kennzeichnet Universalnadeln mit Rot. Einzelnadeln dieses Typs findest du auf der Seite Universal-Nähmaschinennadeln.

Eine Stretch-Zwillingsnadel (Schmetz 130/705 H-S ZWI Stretch) hat eine mittlere Kugelspitze, ein kleineres Öhr und einen speziellen Übergang von der Rinne zum Öhr. Dadurch entstehen auch auf hochelastischen Maschenwaren, Stoffen mit Lycra und Spandex, Bademodenstoffen oder Fleece keine Fehlstiche. Schmetz kennzeichnet Stretchnadeln mit Gelb. Einzelne Stretch- und Jerseynadeln findest du auf der Seite Jersey- und Stretchnadeln.

Welchen Nadelabstand und welche Nadelstärke wählst du?

Auf der Verpackung einer Zwillingsnadel stehen zwei Zahlen, zum Beispiel 4,0/75 oder 2,0/80. Die erste Zahl gibt den Nadelabstand in Millimetern an, also den Abstand zwischen den beiden Stichreihen. Die zweite Zahl bezeichnet die Nadelstärke: 100 entspricht 1 mm, eine Nadel der Stärke 80 ist also 0,8 mm dick. Wähle für dünne und feine Stoffe eine dünnere Zwillingsnadel der Stärke 70 bis 75, für dickere Stoffe eine Zwillingsnadel der Stärke 90 bis 100.

Schmetz gibt die Stretch-Zwillingsnadel mit 4 mm Nadelabstand für elastische Stoffe und Maschenwaren an, damit keine Fehlstiche entstehen. Weitere Nadeltypen, etwa für Jeansstoffe, Leder oder Overlockmaschinen, findest du in der Kategorie Nadeln für Nähmaschinen.

Noicetone - listing - 11/2024

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