Looper: wie er funktioniert und welchen wählen
Ein Looper nimmt ein Riff auf und spielt es in einer Schleife ab, sodass du live weitere Parts darüberlegst. Aus einem Spieler wird eine ganze Band. Wir zeigen dir, wie ein Looper funktioniert, wofür er gut ist und welches Modell du wählst, vom Kompaktpedal bis zur Gesangsstation.
Was ist ein Looper und wofür ist er gut?
Ein Looper (auch Loop Station) ist ein Effekt, der ein Stück deines Spiels aufnimmt und sofort in einer Schleife abspielt. Über diese Schleife spielst du dann weitere Ebenen. Aus einer einzigen Gitarre baust du live Begleitung, Melodie und Solo zugleich. Es ist ein Werkzeug zum Üben, Komponieren und Auftreten. Mit anderen Worten, ein Looper ist deine eigene Band in einer Box.Wie funktioniert ein Looper?
Er funktioniert in drei Schritten: aufnehmen, schichten, abspielen. Du trittst auf den Fußschalter, spielst eine Schleife und trittst erneut, damit sie sich wiederholt. Dann legst du weitere Ebenen (Overdub) über die erste. Du steuerst alles mit den Füßen, sodass deine Hände zum Spielen frei bleiben. Je besser der Looper, desto mehr Spuren und längere Aufnahme schafft er.
Wofür eignet sich ein Looper?
Ein Looper hat drei Hauptverwendungen. Erstens Üben: du nimmst Akkorde auf und übst Soli darüber. Zweitens Komponieren: du testest schnell, wie die Parts zusammen klingen. Drittens Live-Auftritt, wo du allein wie eine ganze Band klingst. Gerade live machte Ed Sheeran den Looper populär. Er passt zur E-Gitarre, Akustik, Gesang und Tasten.Welche Looper-Typen gibt es?
Es gibt mehrere Arten von Loopern, je nach Anzahl der Spuren und der Bedienung. Das ganze Angebot findest du in der Kategorie Looper.Kompaktes Looper-Pedal
Der einfachste Typ mit einem Fußschalter und einer Spur. Ideal für den Anfang und fürs Pedalboard. Ein Klassiker ist der TC Electronic Ditto oder der etwas besser ausgestattete TC Electronic Ditto+. Von Boss gehört der beliebte Boss RC-5 hierher.Mehrspur-Looper
Er hat mehrere getrennte Spuren, die du einzeln startest und stummschaltest. Damit baust du einen ganzen Song. Sieh dir den Boss RC-500 für Gitarristen an oder den ausgefeilten Boss RC-600 mit vielen Spuren und Rhythmen.Tisch- und Gesangs-Looper
Tischmodelle sind für Hände und Mikrofon gemacht, nicht für die Füße. Der Boss RC-505 MkII ist ein Liebling von Beatboxern und elektronischen Musikern. Für sauberen Gesang eignet sich der TC Helicon Ditto Mic, den du direkt ins Mikrofon steckst.Looper im Multieffekt und in der Workstation
Einen Looper findest du oft in größeren Geräten eingebaut. Die Boss GX-Serie-Multieffekte haben einen drin, und die Marke Headrush bietet ein umfangreiches Looperboard. Wenn du schon ein Multieffekt hast, hast du vielleicht einen Looper, ohne es zu wissen.
Wie wählst du einen Looper?
Entscheide nach dem, was du machen willst. Zum Üben und als erstes Pedal reicht ein Einspur-Modell. Zum Bauen von Songs willst du mehr Spuren. Für Gesang und Beatbox nimm einen Tisch- oder Gesangs-Looper. Achte auf die Aufnahmelänge, die Spurzahl, einen Stereo-Ausgang und ob er Rhythmen hat. Für einen Gitarristen ist wichtig, dass er aufs Pedalboard passt.Welchen Looper wählen? Konkrete Modelle
Für Anfänger ist der TC Electronic Ditto oder der Boss RC-5 die beste Wahl. Sie sind günstig, einfach und kaum falsch zu machen. Wer ganze Songs bauen will, schätzt den Boss RC-500 oder Boss RC-600. Für Gesang und Elektronik greife zum Boss RC-505 MkII oder TC Helicon Ditto Mic. Für maximale Spuren gibt es Spezialisten wie den Electro-Harmonix 45000 oder DigiTech JamMan. Alles übersichtlich in der Kategorie Looper.